Sehenswürdigkeiten

 

Montpellier ist eine interessante Stadt, die viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Im Stadtteil Antgone liegen viele architektonisch interessante Gebäude im neoklassischen Stil. In der Stadt befindet sich der älteste botanische Garten Frankreichs, der schon seit 1593 existiert.

 

Aqueduc de Saint-Clément

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Das Aquädukt wurde im 17. Jahrhundert von Henri Pitot entworfen und liegt im Stadtteil Les Arceaux. Die Anlage war ursprünglich 880 Meter lang und transportierte Wasser aus der 14 km entfernten Quelle Saint- Clément in die Stadt. Damit war die Wasserversorgung der Bevölkerung garantiert und Springbrunnen konnten betrieben werden.

 

Jardin des Plantes

Naturfreunde sollten auf jeden Fall den botanischen Garten besuchen: Der 1593 gegründete Garten beinhaltet tropische Gewächshäuser und Bäume wie Steineichen oder Zürgelbäume, die nur im Mittelmeerraum wachsen. Der neuere Teil der Anlage stammt aus dem 19. Jahrhundert und umfasst 3000 Pflanzenarten. In der Orangerie sind die Büsten bekannter Biologen aus Montpellier ausgestellt. Die Universität kümmert sich um den botanischen Garten. 163 rue Auguste-Broussonnet, Montpellier, 34000

 

Cathedrale St-Pierre

Die gotische Kathedrale stammt aus dem 14. Jahrhundert und enthält auch romanische Elemente. Die Aussenfassade zeigt zwei kleine Türme aus dem 14. Jahrhundert. Im Inneren der Kirche befinden sich der aus dem 19. Jahrhundert stammende Chor und das Querschiff mit dem Langhaus.

 

Le Corum

Die aus Finnland stammende Anlage liegt an der Esplanade und besteht aus Beton und rotem Granit. Le Corum kann vielseitig für mehrere Veranstaltungen wie Kongresse, Ausstellungen und anderen Events genutzt werden. Die Opera Berlioz bietet Platz für 2000 Zuschauer und zeichnet sich durch eine sehr gute Akustik aus. Von der Terrasse aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt.

 

Quartier Antigqne

Wie der Name schon sagt, grenzt dieser Geschäfts- und Bürohauspark an den Stadtteil Antigone und wurde von dem katalanischen Architekten Ricardo Bofill entworfen. Die Anlage umfasst 40 ha und bietet Platz für Sozialwohnungen, Gemeinschaftseinrichtungen und Geschäften. Die Gebäude sind architektonisch sehenswert und mit Gesimsen, Ziergiebeln und Pilastern geschmückt. Der von Bäumen umgebene Place du Nombre-dOr ist mit den Kurven und Baugliedern ebenfalls architektonisch wertvoll.

 

Arc de Triomphe

Nicht nur in Paris, sondern auch in Montpellier befindet sich ein Triumphbogen. Auf den Flachreliefs sind historische Ereigniss abgebildet. Die Abbildungen zeigen die Siege Ludwigs XIV und weitere Höhepunkte seiner Herrschaft. Zudem wird die Einnahme von Namur aus dem Jahr 1962 sowie die Verbindung der beiden Meere durch den Canal Midi dargestellt.

 

Promenade du Peyrou

Sehr sehenswert ist auch die Promenade, die sich über zwei Ebenen erstreckt. Sie liegt auf dem höchsten Punkt der Stadt und zum Gedenken an Ludwig XIV wurde eine Kolossalstatue dort aufgestellt. Zudem befindet sich das Aquädukt Saint Clément an der Promenade. Samstags gibt es auf der Promenade einen Flohmarkt.

 

Anden couvent des Ursulines

Das frühere Ursulinenkloster stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde als Haftanstalt genutzt. Heute finden dort vor allem kulturelle Veranstaltungen statt.

 

Tour de la Babote

Hierbei handelt es sich um einen Turm, der früher zur Umfassungsmauer aus dem 12. Jahrhundert gehörte. Die Fertigstellung des Turmes hat sechs Jahrhunderte gedauert, während der untere Teil im 12ten Jahrhundert erbaut wurde, stammt das obere Stück aus dem 18ten Jahrhundert. Seit dem 18ten Jahrhundert befindet sich auch im oberen Teil des Turmes das Observatorium der Academie Royale. Heute liegt hier auch die Societe astronomique de l´Herault.

 

Die Folies von Montpellier

Die "Folies" sind kleine Schlösschen, die von den Aristokraten und reichen Bürgern als Sommerresidenz genutzt wurden.