Die Umgebung von Südfrankreich hat viel zu bieten. In den zahlreichen Schlössern kann man sich in vergangene Zeiten zurückversetzen lassen. Zudem bieten sich Ausflüge in das ein oder andere verschlafene Städtchen an. Ein Ausflug ans Mittelmeer darf natürlich auch nicht fehlen.
Das Schloss stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde von Jean Giral entworfen. Die harmonische Fassade bildet einen guten Kontrast zu dem Hintergrund aus Kiefern. Im Schlosspark befindet sich ein im italienischen Stil gehaltener Barockbrunnen, der mit Muscheln verziert ist. Das Schlossinnere beeindruckt durch zahlreiche Familienporträts sowie Möbel und Gemälde aus dem 18. Jahrhundert. In dem großen Salon kann man die Stuckarbeiten bewundern.
Vor der schlichten Fassade des Schlosses liegen Terrassen und Gärten, die Assoziationen an eine italienische Villa wecken. Im Inneren fällt einem sofort die riesige Treppe ins Auge, auf der das Leben von Moses abgebildet ist. Das Schloss wurde 1696 von Etienne de Flaugergues erworben und umgebaut.
Sehenswert ist vor allem der Schlosspark, in dem sich Statuen aus dem Chateau de la Mosson befinden. Heute finden hier Theateraufführungen des Festivals Printemps des Comediens statt. Das Schloss stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Das Schloss wurde von dem reichen Bankier Joseph Bonnier 1728 erbaut. Es ist eines der imposantesten Schlösser in der Umgebung von Montpellier. Auf der Frontfassade ist das Werk des Lothringer Bildhauers Adam abgebildet. Die Hauptattraktion des Parks ist der beeindruckende Barockbrunnen.
Dieses Schloss ist ein beeindruckendes Beispiel für den Louisquinze- Stil. Das Eingangstor aus Eisen ist schön gestaltet.
Tierfreunde werden in diesem Park sicherlich viel Spaß haben: Auf 80 ha sieht man Zebras, Bisons, Eiche, Alpaka, Wölfe und Vögel. Henri de Lunaret hat diesen Park der Stadt vermacht.
Lattes ist ca. 10 km westlich von Montpellier entfernt. Das kleine Städtchen hatte in früheren Jahrhunderten eine wichtige Funktion. Die Stadt lag an den dem Fluss Lez und das Hinterland wurde mit Waren versorgt. Der Handel blühte und die Einheimischen importierten Wein, Keramiken und gewerbliche Güter. Fische, Wolle und Tierhäute sowie Harze und Erze waren beliebte Exportwaren.
In diesem Fischereihafen kann man das malerische, alte Viertel besichtigen. Der Hafen wird auch als Badevorort von Montpellier bezeichnet. In den kleinen Fischerhafen fährt ein Zug, der von dem Karikaturisten Albert Dubout O. gestaltet wurde.
Bei dieser Bezeichnung handelt es sich um Felsen, die durch Korrosion und abfließendes Regenwasser entstanden sind. Die Felsen erstrecken sich über eine Fläche von 120 ha und stehen wie in einem Labyrinth verwinkelt und verschnörkelt nebeneinander. Früher glaubten die Bewohner, dass die Felsen eine verwunschene Stadt waren, in der der Teufel hauste. Man kann auf mehreren Fußwegen durch das Felsenwirrwarr spazieren. Ein Spaziergang dauert höchstens eineinhalb Stunden.
Von diesem Wehrturm hat man einen herrlichen Panoramablick auf die Umgebung. Im Norden sieht man den Rocher de la Croix, rechts befindet sich der Cirque du Lac und man erkennt von weitem die Felswände der Tarn-Schlucht.
Dieser kleine Fischerort liegt fast am Meer, der Strand ist nur 300 Meter entfernt. Man kann in diesem Ort auch campen. Zudem kann man sich in den zwei Restaurants am Sandstrand entspannen. Einige Kilometer weiter befinden sich Sandstrände und ein FKK-Strand.